A map of the world that does not include Utopia is not worth even glancing at, for it leaves out the one country at which humanity is always landing. 
(Oscar Wilde: The soul of man under socialism (1891), in: Complete Works illustrated, CRW Publishing, 2006, S. 130)

 

 

 

 

 

„Was wir uns vorgesetzt hatten, war tatsächlich nicht weniger als die Erkenntnis, warum die Menschheit, anstatt in einen wahrhaft menschlichen Zustand einzutreten, in eine neue Art von Barbarei versinkt.“
(Max Horkheimer und Theodor W. Adorno: Dialektik der Aufklärung (1944), in: Adorno: GS 3, S. 11)

 

 

„Wenn es wahr ist, daß es heute ginge, daß es möglich wäre, dann wäre eine der theoretischen Gestalten der Utopie, ... daß man konkret sagen würde, was bei dem gegenwärtigen Stand der Produktivkräfte der Menschheit möglich wäre ... wenn das nicht gesagt würde, wenn dieses Bild nicht auch erscheint, dann weiß man im Grunde gar nicht so ganz, wozu das Ganze eigentlich da ist, wozu die ganze Apparatur eigentlich in Bewegung gebracht wird. Da, verzeih, wenn ich mich nun in die unerwartete Rolle des Anwalts des Positiven begebe, aber ich glaube, ohne dieses Moment, käme man doch in einer Phänomenologie des utopischen Bewußtseins nicht aus.“
(Adorno und Bloch: Möglichkeiten der Utopie heute, Audio-Aufzeichnung, SWF, vom 06.05.1964)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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