Das Gut Grünhagen liegt an der Ostseeküste in Mecklenburg/Vorpommern.

Grundstück

Das Grundstück liegt fast direkt an der Steilküste zur Ostsee. Die Küstenlinie verläuft hier von Norden nach Süden, die See liegt genau im Osten. Zwischen Grundstück und Steilküste zieht sich ein ca. 50 Meter breiter Streifen Buchenhain. Es sind große Bäume und darunter kleinere, die teils wie Büsche aussehen. Durch die Bäume hindurch scheint hier und da die See.
Ein Weg führt vom Grundstück aus in den Buchenstreifen und dort an der Küstenlinie entlag südwärts, wo die Steilküste nach einigen Hundert Metern endet und Strand beginnt. Durch ein Tor, das stets abgeschlossen ist, gelangt man zum Strand.

Gutshaus

Das Gutshaus ist ein zweigeschossiger Kasten aus roten Backsteinen mit weißen Stuckverzierungen um die Fenster und zwischen den Etagen. Seine Front zeigt zur Landseite. Das Haus ist ein kapitales, sehr großes Bauernhaus. Es hat ein Spitzdach mit roter Deckung.
Auf der Rückseite gibt es im Erdgeschoss mittig einen vorgebauten Wintergarten und darüber eine große Dachterrasse. Hier ist ein halbhektargroßer Rasen um einen ebenfalls großen, künstlichen Naturbadeteich angelegt, mit einer Umgrenzung von Sträuchern und alten Bäumen, im Sommer mediterranen und tropischen Pflanzen, auch Palmen.
Felix bewohnt das große Zimmer im ersten Stock, aus dem man durch eine Tür in der Fensterfront zur See hin auf die Dachterrasse treten kann (weitgehend als Bibliothek genutzt), mit zwei Nebenzimmern, kleiner Behelfsküche und Schlafzimmer. Auch sein Schlafzimmer hat ein großes Fenster, aber nicht bodentief. Seine Kindersachen hat er, nachdem sie wieder hergezogen sind, auf den Spitzboden geschmissen, weil er nicht immer an den Tod seiner Eltern erinnert werden wollte. Von der Dachterrasse aus sieht man über den Wipfeln der Bäume einen Streifen Ostsee.
Ebenfalls im 1. Stock wohnen Hippe und Anjuli in abgeschlossenen kleinen Wohnungen.
Patrick bewohnt das Erdgeschoss und nutzt es als Refugium, aber auch als repräsentativen Empfangsbereich für Geschäftspartner und Kunden.
Auf dem Spitzboden, der die gesamte Grundfläche des Hauses einnimmt, ist ein großes, elektrisch zu öffnendes Dachfenster eingebaut. Darunter steht ein professionelles Fernrohr, mit dem der alte Gutsherr Thomas Pahnke in die Sterne zu blicken pflegte. Es verstaubt vor sich hin.

Gutsanlage

Zur Landseite ist das Gut in U-Form angelegt.
In dieser Richtung links vom Gutshaus steht der ehemalige Stall mit Futterboden, der 2010 zu einem Gästehaus umgebaut worden ist. Hippe hat hier eine extra Werkstatt und Labor, die ihm noch Martin Janus eingerichtet und für unantastbar erklärt hat.
Auf der gegenüberliegenden Seite steht die ehemalige Gutsscheune, riesengroß und zu einer Orangerie umgebaut. Sogar das Dach ist bloß in einem Streifen über den Grundmauern mit den Biberschwänzen des Gutshauses gedeckt. Das von unten unsichtbare Zentrum des Dachs besteht aus einer flachen Glaspyramide, die den Innenraum der Scheune zu einer lichtdurchluteten Halle macht. Im Sommer steht sie fast leer, weil nahezu alle Pflanzen draußen stehen, und dient jedes Jahr zum Zentrum des vorerntlichen Dorf- und Hoffestes. Die rechte Seite der Orangerie reicht bis hinter die Hinterseite des Gutshauses. Von der Dachterrasse aus ist so ein kleiner Teil der Orangerie zu sehen. Auf dieser Seite der Orangerie sind in halber und Dreiviertelhöhe (5 und 7,50 m) Böden eingezogen, auf denen in bequemen Sesseln Gelegenheit ist, auf die Ostsee zu schauen, die vom Niveau des Rasens aus hinter den Buchen verschwindet. Zu Felix‘ Dachterrasse hin sind diese Aussichtspunkte auf Felix‘ Wunsch verblendet worden.

Betrieb

Die aktuellen Wirtschaftsgebäude sind vor wenigen Jahren völlig neu gebaut worden: Verschiedene Unterstellhallen, Werkstatt etc. in einem Gebäude, das große Getreidelager in einem zweiten Gebäude. Diese Gebäude liegen etwa zweihundert Meter vom Gutshaus entfernt jenseits des Parks landeinwärts, wo auch die Äcker beginnen.

Gut Grünhagen