1 Minuten Lesezeit (243 Worte)

Psychologie

Die Grundlage der folgenden psychologischen Erwägungen, von der formal nicht vorhandenen Ausbildung her in der Küche angesiedelt, inhaltlich hoffentlich im Esszimmer angekommen, beruhen auf der Freudschen Psychoanalyse. Der Psychoanalyse schlug, schägt und wird auch weiterhin entgegenschlagen kräftiger ablehnender Wind. Freud selbst hat das so erklärt: Er hielt die Psychoanalyse für die dritte große Kränkung des Menschengeschlechts, nach der Erkenntnis, dass die Erde nicht das Zentrum des Universums ist, nach der weiteren Erkenntnis, dass die Menschen nicht als Gottes Ebenbild erschaffen wurden, sondern von den Affen abstammen. Die dritte Kränkung besteht darin, dass nun die Psychoanalyse lehrt, dass wir noch nicht einmal Herr im eigenen Hause sind. Will heißen, der größte Teil unserer Wünsche und vor allem Ängste ist uns gar nicht bekannt, weil sie im Unbewussten angesiedelt sind. Wir können uns gründlich über uns selbst täuschen. Wir empfinden beispielsweise mit ganzem Herzen aus tiefster Seele etwas, was nicht nur der Realität nicht entspricht, sondern sogar das Gegenteil dessen sein kann, was unsere eigentliche, unverfälschte Empfindung einmal war.

Diese Theorie erlaubt es einerseits, unmenschliches Denken und Handeln als Krankheit zu begreifen, setzt sich jedoch andererseits dem Vorwurf aus, etwas – wenn auch mit bestem Willen – an den Haaren herbeizuziehen, was sich empirisch nicht unmittelbar begründen lässt.

Well, einerseits gibt es unbestreitbare therapeutische Erfolge auf Grundlage der psychoanalytischen Theorie. Andererseits lassen sich mit ihr sonst schier unerklärliche Phänomene wie schwule CDUler, lesbische AFDlerinnen und auch gefährliche Erscheinungen wie Nazis und Autoraser ganz gut erklären.

By accepting you will be accessing a service provided by a third-party external to https://www.heyfischbecken.de/